2017-03-07 - Regionales Netzwerktreffen der Kultur.Forscher!

kufo_2_17_02.jpgSeit mehreren Jahren sind wir eine Kultur.Forscher! Schule. In diesem Jahr haben am 9.2.2017 Frau Pia Hüttenwirth und Frau Angelika Schulz zu einer Kulturforscherfortbildung andere Schulen eingeladen. Es kamen 9 Lehrerinnen anderer Schulen aus Düsseldorf, Krefeld und aus Altenkirchen im Westerwald und natürlich waren auch Frau Ulrike Brasseler dabei, Frau Zarlasht Marx und Frau Nadja Raschewski. Vom Museum Kunstpalast in Düsseldorf beteiligte sich die Künstlerin und Museumspädagogin Frau Birgit Huebner am Vorhaben. Frau Prof.Christine Heil von der Universität Duisburg-Essen aus dem Fachbereich Kunstpädagogik und Didaktik nahm ebenfalls teil. Frau Lisa Zehentner vom FFT Düsseldorf berichtete von ihrer Kulturforscherarbeit aus der Sicht einer Theaterpädagogin. Von der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit saß Frau Gisela Wibbing am Konferenztisch.
Zunächst begrüßte die Schulleiterin Frau Will-Nieding alle Teilnehmerinnen  und lud zu einer Führung durch eine kleine Ausstellung der künstlerischen Arbeiten der Kultur.Forscher! Kurse ein. Nach dem Ausstellungsrundgang hörte man viel Lob zu der im Unterricht geleisteten Arbeit. Alle Lehrerinnen saßen an einen Tisch und tauschten sich über neue Projekte und Termine aus. Als Frau Prof. Heil zur Sprache brachte, dass ihre Universität das Projekt „Wie kommt eine didaktische Idee in die Schulen?“ ins Leben gerufen habe, mit dem Ziel, alle Kultur.Forscher! am Projekt zu beteiligen. Dann ging es  um Termine des nächsten überregionalen Treffens im September in Kassel, das die Universität Marburg ausrichtet.
kufo_2_17_01.jpgDann begann das eigentliche Thema, ein Unterrichtsprojekt unserer Schule: „Die Farbapotheke“. Alle erarbeiteten sich die Unterrichtsideen und das notwendige Hintergrundwissen. Dazu konnte sich jede Lehrerin selber und kreativ ein Künstlerbuch erstellen und dann Einfälle hineinschreiben. Eine Aufgabe war, hinter einer gefärbten Brille zu verschwinden und alle Gefühle und Wahrnehmungen genau aufzuzeichnen. Und dann sollten sie den Unterschied herausfinden, wenn sie die gleichen Farben als „Lichtdusche“ bekommen. Dafür sorgten zwei Jungen aus dem Technikteam und bestrahlten die Forscherinnen mit Bühnenlicht.

 


kufo_2_17_03.jpgIn der vierten Stunde erwartete sie im Chemieraum Herr Dr. Przybilla. Er zeigte, wie man mit Phenolphtalein und Bromthymolblau, Säuren und Basen viele verschiedene, lichtechte, farbige Flüssigkeiten mischen kann. Alle mischten und füllten kleine Fläschchen mit durchsichtigen Farben ab. Weil ja eine Farbapotheke bestückt werden sollte, hatten die Teilnehmerinnen lustige Lehrerkrankheiten erfunden, wie z.B. Konferenzjucken. Sie bestimmten, welche Farben nur durch Hingucken den Juckreiz heilen könnten. Danach war für uns, das Presseteam der Besuch zu Ende und wir gingen wieder zurück in den Unterricht.
Alina Ohrner und Kevin Schwikkard