2016-10-26 - SINUS-Projekt

logo-sinus_klein.jpgSINUS-Projekte wurden vom Land NRW eingerichtet, um die Effizienz des mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts zu steigern. Eine wesentliche Aufgabe der SINUS-Projekte besteht grundsätzlich darin, innovative und erfolgversprechende Unterrichtskonzeptionen in den Bereichen Mathematik und Naturwissenschaften zu entwickeln, dafür Materialien zu erstellen und zu erproben.

Im Bereich Chemie arbeiten seit 2014 zwei Chemielehrer/innen der Robert-Schuman-Europaschule im Projekt „Basiskompetenzen im Chemieunterricht“ mit. Gemeinsam mit Chemielehrerinnen und Chemielehrer von drei weiteren Gesamtschulen, einer Chemie-Fachleiterin, Vertretern der QUA-LiS NRW und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung und vor allem mit der Fachdidaktik der Universität Duisburg-Essen (Arbeitsgruppe Prof. Dr. Walpuski) wird ein Konzept entwickelt, wie der Anfangsunterricht Chemie erfolgreicher und nachhaltiger werden kann. Hierbei stehen u.a. folgende Fragen im Vordergrund: Welche Kernideen und Grenzen befinden sich in den Basiskonzepten „Chemische Reaktion“, „Struktur und Materie“ und „Energie“? Welche Reihenfolge ist im Sinne einer „Learning Progression“ unumgänglich? Welche Schüler-Fehlvorstellungen können beim Lernen und Vernetzen hinderlich sein? Und wie kann ein Erwerb von Basiskompetenzen überprüft werden?
Das Ziel des Projekts ist es, eine vernetzte „Landkarte des Lernens“ und Begleit- bzw. Diagnosematerial für die Jahrgänge 7 und 9 zu erstellen und natürlich unsere Schülerinnen und Schüler als Erste davon profitieren zu lassen.