Sozialdienste

Gemeinschaftsdienst

An unserer Schule übernehmen Schülerinnen und Schülern des 8. und 9. Jahrgangs notwendige und wichtige Aufgaben, die allen dienen sollen. Ein ganzes Jahr lang lernen sie hier sich für andere „in den Dienst“ zu stellen.Der Gemeinschaftsdienst beginnt im zweiten Halbjahr der Klasse 8 und endet am Ende des ersten Halbjahres der Klasse 9. Das Aufgabenprofil der einzelnen Dienste und die Angebotspalette wird nach Bedarf ständig verändert und erweitert. Schüler wirken z.B. in folgenden gemeinnützigen Tätigkeitsbereichen und Arbeitsgruppen mit:

  • Hausmeisterteam
  • Blumenpflege
  • Bürodienste
  • Mithilfe bei Schulveranstaltungen
  • Gestaltung des schulischen Umfelds
  • Unterstützung im Bereich der Naturwissenschaften
  • Mensadienst

Die Gemeinschaftsdienste für Schüler zielen nicht nur darauf ab, gewisse Arbeiten zu verrichten oder einen Service zu bieten, sondern geben Lehrern und Schülern Möglichkeiten, gemeinsam aktiv in die Gestaltung des Schullebens einzugreifen.
Die Schüler sollen zur Selbstständigkeit und zur kreativen Mitgestaltung ihrer Lebens-und Arbeitsbedingungen angeregt werden, um so Verantwortungsbewusstsein und soziale Kompetenz weiter zu entwickeln. Wichtig ist dabei die Förderung von Schlüsselqualifikationen wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Engagement.
weitere Aufgabenbereiche:

Schulsanitätsdienst  (SSD)

ssd_2.jpgIm Rahmen des Gemeinschaftsdienstes können sich Schüler und Schülerinnen auch zum Schulsanitäter ausbilden lassen. Die Ausbildung erfolgt in Form einer freiwilligen AG bei entsprechend geschulten Lehrerinnen und dauert ca. acht Doppelstunden. Danach ist man voll einsatzfähig.
Ein aufgeschlagenes Knie, eine Prellung im Sportunterricht, ein Schnitt im Kunstunterricht: Der Schulsanitätsdienst (SSD) hilft, die kleinen Blessuren und Verletzungen mit einem Pflaster auf die Schramme oder einem Kühlpack für die Prellung zu versorgen. Zwei Schulsanis sind stets im Dienst. In den Pausen ist der Erste Hilfe Raum streng nach Plan besetzt. Bei ernsten Verletzungen leistet der SSD Erste Hilfe, bis der Notarzt kommt.

ssd_1.jpgDas Engagement im Schulsanitätsdienst fordert Verantwortungsbewusstsein, Disziplin und Selbstvertrauen. SSD-Schülerinnen und Schüler lernen, auch in schwierigen Situationen Ruhe zu bewahren und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Sie schulen ihr Einfühlungsvermögen und übernehmen Verantwortung. „Blut sehen können“ ist natürlich auch eine Grundvoraussetzung bei der Ersten Hilfe.
Auch nicht ganz unwichtig: Wer schon in der Schule den Erste- Hilfe Schein macht, kann ihn sich beim Führerschein anrechnen lassen. Der Einsatz im SSD wird auf dem Zeugnis vermerkt und zukünftige Arbeitgeber wissen diese Fähigkeiten zu schätzen.
Helfen können und nicht hilflos zu sein, wenn etwas passiert ist, ist ein gutes Gefühl.

Bistrodienst– Ort der Begegnung und Lernort zugleich

Die Betreuung am Mittag gehört zur Ganztagsschule selbstverständlich dazu. Im Bistro über der Mensa können die Schülerinnen und Schüler spielen, quatschen und mit Saft und Wasser ihren Durst stillen. Besonders im Winter stehen die Wasserkocher nicht still, denn Tee und Terrinen sind „heiß“ begehrt. Besonders in der kalten Jahreszeit wird jeder Winkel des großen Raumes genutzt, um zusammen zu sitzen und sich die Zeit zu vertreiben - stets herrscht hier großer Trubel.
Weil also in der Mittagspause im Bistro viel los ist, stehen regelmäßig Schülerinnen und auch Schüler des 8. und 9. Jahrgangs hinter der Theke und bedienen ihre zumeist jüngeren Mitschüler. Natürlich spülen sie auch, wischen Tische, gießen die Blumen und führen Aufsicht im Spieleraum.
Diese Aufgaben übernehmen die meisten von ihnen gerne und zuverlässig, aberSie arbeiten nach einem Dienstplan und die Schule muss sich auf sie verlassen können. Insbesondere der Bistrodienst ist ein sehr verantwortungsvoller „Job“, denn ohne die Zuverlässigkeit der Schüler müsste das Bistro teilweise geschlossen werden.

Technikteam

Während der ersten Revueaufführung wurde aus einem kleinen Haufen von Technik begeisterten Jungen ein Team – das erste Technikteam der Robert-Schuman-Europaschule. Aus der Erkenntnis heraus, dass solche Großveranstaltungen auch hinter den Kulissen fähige Köpfe mit Know-how brauchen und auch zur Pflege der guten technischen Ausstattung (finanziert durch die Stadt und den Förderverein), wurde die Arbeit der hier Tätigen fast schon professionalisiert. Heute besteht das Team aus über 25 Mitgliedern der Jahrgänge 6 bis 13. Mittlerweile kennen auch die Veranstaltungstechniker unserer Gegend das hiesige Technikteam, da viele ehemalige und jetzige Mitglieder des Teams dort in Praktika und Gelegenheitsjobs zeigten, was sie an der Robert-Schuman- Europaschule schon alles gelernt haben.
Neben den Großveranstaltungen wie „Keep on groovin`“ oder den Revuen stehen auch die jährlichen Abschlussfeiern und eine unendliche Anzahl kleiner Veranstaltungen (Vorlesewettbewerb, Einschulung, Informationsveranstaltungen, etc.) fest im Kalender des Technikteams. Neue Leute fürs Team werden jedes Jahr während der Projektwoche „fit gemacht“ .Die restlichen Mitglieder werden durch kontinuierliche Wiederholung und durch Einführung in neue Bereiche weitergebildet. Hier geht es darum Einblicke in die theoretische Welt der Veranstaltungstechnik zu erlangen, damit die SchülerInnen beim Umgang mit den zumeist sehr teuren Geräten später auch selbstständig wissen, was zu tun ist und Arbeitsvorgänge reibungslos funktionieren. Teamgeist, Umsicht bei der Arbeit, seinen Arbeitsplatz zu organisieren und für diesen Verantwortung zu tragen sind nur einige wenige Aspekte der Arbeit, die das Team mittlerweile so beliebt macht, dass es mehr Bewerber als Plätze hier gibt. Im Mittelpunkt steht jedoch vor allem der Spaß an der Technik und die Kunst diese geschickt in Großveranstaltungen einzubringen .

Sporthelferausbildung

Im Schuljahr 2013/2014 startet etwas Neues an unserer Schule! Interessierte Schüler und Schülerinnen des Jahrgangs 9 werden im Rahmen einer AG von Frau Richter und Frau Oyen zu Sporthelfern und Sporthelferinnen ausgebildet. Hier lernen sie nicht nur, wie man verschiedene Spiele anleitet, sondern auch Gefahrensituationen vorauszusehen und zu vermeiden oder erste Hilfe zu leisten. Nach Beendigung ihrer Ausbildung sollen sie vor allem Sport- und Spielangebote in den großen Pausen und während der Mittagspause anbieten und so den Ganztag unserer Schule bereichern. Für ihre ehrenamtliche Tätigkeit erhalten sie eine Qualifikation im Rahmen der Lizenzen des Sports (Übungsleiterhelfer) sowie ein Zertifikat, das dem Zeugnis beigefügt ist. Wir sind schon sehr gespannt auf unser neues Projekt und freuen uns auf eine sportliche Zeit!